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zuletzt geändert am 23.04.2009

   
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        Unsere Reise nach Jersey vom 14. Juni bis 22. Juni 2008.


Montag, 16. Juni


Gorey Castle, Jersey

 

Heute sind wir gleich nach dem Frühstück nach Gorey aufgebrochen, um Gorey Castle zu besuchen. Der Eintritt kostet 9,30 Jersey-Pfund, aber wie bereits beschrieben, war unser Eintritt bereits im Tourist Pass (zu 27,00 Jersey Pfund) des "Jersey Heritage Trust" enthalten. Das Castle ist wirklich beeindruckend. Sehr zu empfehlen ist eine Führung - wie gesagt - es dauert etwas Zeit.


Gorey Castle, Jersey





Selbst hier, hoch oben auf der historischen Anlage wurden während der Besatzungszeit im zweiten Weltkrieg deutsche Bunkeranlagen errichtet. Vom Castle aus kann man den herrlichen Blick auf den Hafen von Gorey geniessen. Nach der zweistündigen Führung im Castle besuchten wir die Jersey Pottery - ebenfalls in Gorey. Hier wurden unsere Erwartung allerdings nicht erfüllt - außer einem großen Verkaufsraum und einem kurzen Einblick in die zu diesem Zeitpunkt menschenleere Produktionshalle gab es da kaum was zu entdecken.  
 
  Triumph Roadster von Jim Bergerac, Jersey

Im Internet hatten wir gelesen, irgendwo in der Mitte der Insel Jim Bergeracs weinroter Triumph Roadster ausgestellt ist (an dieser Stelle übrigens vielen Dank an Angela und Torsten Schlegel aus Hermsdorf / Thüringen - für die Ausflugstipps auf ihrer Jersey-Seite). Nach weiteren Recherchen erfuhren wir, dass der gesuchte Ort "Jersey Goldsmiths, Lion Park" (zeige in Google-Earth / KMZ-Datei) heißt. Hier werden teuere Andenken wie Perlen und Goldschmuck im Angesicht eines original Austin Martin aus "James Bond 007 - Gold Finger" (mit Maschinengewehren unter den Scheinwerfern usw.) verkauft.
  Triumph Roadster von Jim Bergerac, Jersey

Bergerac hat wohl nicht mehr die große Bedeutung, so dass der ursprünglich im Inneren des Gebäudes auf einem Podest präsentierte Wagen nun relativ achtlos in einer mit einem Carport überdachten Ecke steht. Der Wagen ist angeblich einer der während der Dreharbeiten genutzten Originalwagen, von denen es mindestens zwei gab.
 
 
 
 
  Triumph Roadster von Jim Bergerac, Jersey


Der äußerlich erkennbare Zustand des Triumph ist leider nicht mehr so gut. Reinsetzen für ein Foto ist kein Problem, wie auf den Bildern zu sehen - natürlich eines der Highlights des Urlaubs. Die überwiegende Anzahl der mit Bussen angekarrten Touristen interessiert sich allerdings mehr für die aus verschiedenen Gräserblüten hergestellten übergroßen Raubkatzen gleich nebenan.



Nach unserer ausgiebigen Fotosession an Bergeracs Triumph fahren wir weiter Richtung Süden zu den Jersey War Tunnels - einem unterirdischen Krankenhaus, welches Zwangsarbeiter während der Besatzungszeit errichten mussten. Die Anlage ist wesentlich größer, als wir uns das vorgestellt hatten. Nicht nur die museale Aufbereitung des Themas, sondern auch das Mikroklima unter der Erde lässt einen kalt erschaudern. Hier sollte man nicht vergessen, eine Jacke mitzunehmen. Die Vermittlung der Geschehnisse erfolgt auf sehr interessante Weise. Am Eingang erhält man als Eintrittskarte die Kopie eines Identitätsnachweise eines real existierende Einwohners der Insel aus der Besatzungszeit und kann dann nachverfolgen, was der entsprechenden Person widerfahren ist.

Möwe bei Corbiere Point, Jersey

Nun führte uns unser Weg weiter an die St. Brelades Bay und von da weiter an die südwestliche Spitze des Eilandes zum Corbiere Point mit dem beeindruckenden Leuchtturm Corbiere Lighthouse. Auch hier wieder, wie an nahezu allen Küstenabschnitten, Überbleibsel aus der Besatzungszeit. Hier entstand auch das Bild der Möwe.

Marineturm bei Corbiere Point, Jersey







Corbiere Lighthouse, Jersey